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Bei sämtlichen Zitronensorten funktioniert die Vermehrung über Stecklinge in der Regel hervorragend. In einem Minigewächshaus (10,07€ bei Amazon*) mit einer dauerhaften Temperatur – dieses kann auch einfach auf einer sonnigen, warmen Fensterbank stehen – wurzeln die Zitronenstecklinge sehr schnell. Ein Thermometer hilft dabei, die gewünschte Temperatur einzuhalten. Sobald das Wurzelwachstum eine Länge von sechs bis zehn Zentimeter erreicht hat, können die Stecklinge in Einzeltöpfe gesetzt werden.
Bevor Sie sich die Mühe machen und Steckhölzer von einem Zitronenbaum abschneiden, sollten Sie zunächst einmal sorgfältig eine Mutterpflanze auswählen. Am besten eignet sich ein mehrjähriger, kräftiger Zitronenbaum, der bereits blüht und auch schon erfolgreich Früchte getragen hat. Stecklinge eines solchen Baumes haben sehr gute Chancen, zu einem ebenfalls üppig blühenden und fruchtenden Zitronenbaum heranzuwachsen.
Und so funktioniert's

  • Schneiden Sie ein oder mehrere Steckhölzer ab.
  • Diese sollten etwa 10 bis 15 Zentimeter lang sein.
  • Am besten eignen sich bereits verholzte Triebe aus dem Vorjahr.
  • Die Triebe sollten mehrere Knospen sowie ein bis zwei Blätter haben.
  • Die beiden Blätter kappen Sie etwa mittig.
  • Behandeln Sie die Schnittstelle mit einem Bewurzelungshormon.
  • Stecken Sie das Steckholz etwa vier Zentimeter tief in herkömmliche Anzuchterde.
  • Drücken Sie den Steckling gut an und wässern Sie ihn.
  • Stellen Sie das Gewächshaus mit den Stecklingen an einen teilschattigen, warmen Ort.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Temperatur und Feuchtigkeit.